Tuesday, March 22. 2011

Die Abschlussbemerkung ab 10:25 ist wirklich gut. Das musste wirklich mal gesagt werden.
Friday, March 18. 2011
Sehr interessanter Artikel: Was über Atomkraftwerke (nicht) im Prospekt stand: Nach meiner Einschätzung dürfte sich aber auch bei den Befürwortern eine echte Angst vor einer nuklearen Katastrophe in Deutschland entwickelt haben, denn Fukushima führt sehr anschaulich vor Augen, dass einige verbreitete Grundannahmen über Atomkraftwerke nicht zutreffen:
1. Atomkraftwerke kann man einfach abschalten
[..]
2. Atomkraftwerke explodieren nicht
[..]
3. Störfälle sind beherrschbar, wenn man alles richtig macht
[..]
4. Es gibt Schutzanzüge gegen radioaktive Strahlung
Leider hat der Autor keinen flattr button.
Sunday, March 6. 2011
Schön zu sehen, das Godwins Gesetz auch für Diskussionen in der realen Welt gilt. Georg Enoch Robert Prosper Philipp Franz Karl Theodor Maria Heinrich Johannes Luitpold Hartmann Gundeloh Freiherr von und zu Guttenberg wird beispielsweise in der NZZ mit den Worten zitiert: Er kritisierte die «Häme und Selbstgerechtigkeit», mit der über seinen Sohn hergezogen worden sei. Dies habe er seit 1945 so nicht mehr erlebt. sagte der 64-Jährige. Da haben wir ihn ... den Nazivergleich. Im übrigen ist eine solche Aussage interessant für jemanden, der erst 1946 geboren worden ... aber ich hege hier die Vermutung das hier auch falsch zitiert wurde ...
Friday, March 4. 2011
Wenn Herr Guttenberg als Verteidigungsminister so toll war, wie man ihn jetzt mancherorts beschreibt, um der Bevölkerung zu erklaeren, das es falsch war, das ihn die boese Opposition zusammen mit der Wissenschaftselite aus dem Bendlerblock getrieben hat, dann möge man mir mal erklaeren, warum es nur einen Tag gedauert hat, bis der dafür zuständige Staatssekretär vor dir Tür gesetzt wurde und de Maizière da erstmal gewaltig mit hadert und sich erstmal ein eigenes Bild machen will?
Friday, March 4. 2011
Jene Menschen, die mit gesundem Menschenverstand ausgestattet sind, mögen gerade über die 400.000 Fans des Herrn Guttenberg die Fassung verlieren, allerdings gibt es mittlerweile einige Leute, die diese Zahl anzweifeln und dies auch nicht ohne Grund. Beispielsweise schreibt Peter Berger in seinem Blog medienstratege.de: Nein, diese Zahlen zeigen nicht das Interesse von Otto Normalverbraucher. Ganz im Gegenteil. Sie belegen nur, wie schnell sich Journalisten für Kampagnen missbrauchen lassen. Denn die angebliche Massenbewegung für den Ex-Minister ist zweifelhafter als die Geschichte vom Baron Münchhausen. Und sie hätte nicht den Weg in die Medien finden dürfen. Zahlreiche Hinweise sprechen dafür, dass es bei der Seite nicht mit rechten Dingen zugeht. Eine Reihe anderer Personen erscheint das Wachstum mittlerweile auch merkwürdig.
PS: Der Rücktritt wird Guttenberg übrigens nicht politisch erledigen .... wenn es auch nur halbwegs mit rechten Dingen zugeht, wird ihn das hier erledigen.
Tuesday, March 1. 2011
Das vorerst letzte Mal ein Artikel zum Thema Guttenberg hier in diesem Blog. Es gibt einen zweiten Zwischenbericht zur Dissertation von Herrn Guttenberg: Bisher wurden auf 324 der 393 Seiten[1] der Dissertation (ohne Inhalts- und Literaturverzeichnis) plagiierte Stellen gefunden. Dies entspricht Plagiaten auf 82% aller Seiten. und Dies bedeutet, dass bis jetzt 8061 von 16325 Zeilen, das sind 49% der Doktorarbeit (jeweils inkl. Fußnoten) als Plagiate identifiziert wurden. Wie gesagt, für mich ist es nicht nur der Punkt, das zum Plagiat als wissenschaftliche Methode gegriffen hat. Es geht für mich auch darum, das hier so offensichtlich versucht wurde mit der Aussage, das das unabsichtlich war einen für blöd zu verkaufen. Bei 49% übernommenen Zeilen glaubt das doch wohl bitte keiner mehr.
Und ansonsten: Eigentlich wäre schon für die Rücktrittsrede der Rücktritt fällig gewesen ... jaja die bösen Medien und natuerlich nur für die Soldaten ... aber das nur nebenbeiesagt.
Tuesday, March 1. 2011
Laut Bericht der Bild (interessanterweise die letzte nennenswerte Bastion der Guttenbergfreunde in den Medien) hat Guttenberg seinen Rücktritt eingereicht und wird diesen noch vor Mittag vor der Presse erklaeren. Da ich im Blog nicht zur Bild linke, hier ein Link zur entsprechenden dpa-Mitteilung: «Bild»: Guttenberg tritt noch heute zurück
Friday, February 25. 2011
Ich hatte heute im Büro eine Erleuchtung: Ich glaube wirklich das Guttenberg sieben Jahre in muehevoller Kleinarbeit an seiner Promotionsschrift gearbeitet hat. Nur dann hat er sich wahrscheinlich gesagt "Verdammt, was habe ich denn da für nen Mist geschrieben?", hat den Mist geloesch und hat dann auf die Schnelle die Promotionsschrift zusammenkopiert, über die heute diskuttiert wird. Dazu würde auch passen, das ein Kommentator der Zeit das Thema der Promotion für eine Dr.-Arbeit für viel zu ambitioniert hält.
Tuesday, February 22. 2011
Unsere Bundeskanzlerin hat ja gesagt, sie haette einen Minister und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter ins Verteidigungsministerium berufen. Ja, das mag sein .... aber der Verteidigungsminister ist oberster Dienstherr von zwei Universitäten, die meines Wissens einen ganz guten Ruf geniessen. So ganz zusammenhangslos ist also die Plagiatsaffäre und sein Ministerposten also auch bei oberflächlicher Betrachtung nicht.
Monday, February 21. 2011
Das Guttenplag-Wiki, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Plagiatsanteile in Herrn Guttenbergs zu finden, hat einen Zwischenbericht herausgegegeben. Zu finden ebenda.
Saturday, February 19. 2011
Approach to FRA on Wednesday. The interactions of sunlight and the clouds were incredible beautiful. And then i made a decision. I need a new camera. Yes ... i have one ... my Nikon D90 and i have already invested a lot of money on it. However in the recent years it was more and more obvious to me that this large camera is keeping me from taking photos. Just out of a single reason: Because it's at home.
I was thinking about a small camera for a while now. However the next thought was "No, you have already an excellent one". I was really disappointed about having no camera with me while sitting in the aircraft looking out of the window at the awesome "scenery". So I made a quick decision: I went into the Miles&More shop at FRA and purchased a new camera with my miles - so no real money changed its owner. I know it's not the best use of airline miles, however such emotional, ad-hoc decisions are never wise.
That said, i'm know a proud owner of a Panasonic Lumic DMC-TZ10. Really nice camera i was looking at for a while now. And this photo is the first shoot with it:

I made this picture while sitting in the FTL lounge of Lufthansa in Frankfurt to test the tele-end of the camera. The light at the top of the photo is the light of the room reflected by the window in front of me.
Saturday, February 19. 2011
Das ich sowas noch mal auf unseren Öffentlich-Rechtlichen sehen durfte:
Saturday, February 19. 2011
Hmm ... schon witzig: Die Katja Suding "Regenjacke 29,90" Wahlwerbung auf den Seiten des Guttenplag-Wikis. Ein weiterer Beweis das Adserver einen feinen Sinn für Ironie haben
Thursday, February 17. 2011
Vor nicht ganz einer Weile ist eine 18 jährige Autorin für übernommene, aber nicht dem Originalautor zugeordnete Zeilen in ihrem Buch beinahe geschlachtet worden. Ich hege die Hoffnung, das der Plagiatsfall von Herrn Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg weitaus strenger gehandhabt wird wie bei dieser Dame. Insbesondere wenn man bedenkt, das man an einigen Universitäten meines Wissens die Eigenständigkeit der Promotionsarbeit an Eides statt versichern muss, handelt es sich hier nicht nicht um eine Kleinigkeit. Interessant ist hier auch dieses Projekt, um in Guttenbergs Arbeit weitere Abschnitte zu finden, die die Vorwürfe weiter erhaerten koennten.
Thursday, October 14. 2010
Die Zugehörigkeit zur Piratenpartei schützt nicht davor, selbst sich jenes Instrumentariums zu bedienen, dessen Existenz vielleicht nicht gerade den Zielen der eigenen Partei entspricht. Chris von FIXMBR hat nun ueber die Anstalten einer zu den Piraten gehoerenden Dame berichtet, der Creative Commons Lizenz eines mässig interessanten und wenig schöpferischen Text (die Beispiele der Anwendung der Grundregeln des Zeugnisschreibens auf eine öffentliche Person sind Legion) durch Abmahnung Nachdruck zu verleihen.
Himmel, wenn ich jedem CC-Verstoss auf einer nichtkommerziellen Seite hinterherrennen würde, käme ich zu nix mehr ... und bei mir geht es um Dinge wie das LKSF-.pdf . Und mit verlaub, das hat ein wenig mehr Schöpfungshöhe wie so ein mässig weiliger Text.
Das geht sogar schon soweit, das die Dame für blosse Verlinkung dieses Textes (Nein, auch ich werde den Teufel tun, hier eine Namensnennung einzubauen, um mich so meiner Rechte zu berauben, zumal der Originaltext wohl depubliziert worden ist) die Nennung der Creative Commons Lizenz sehen moechte und dafür Herrn Kantel erst einmal blind anranzt. Mal davon ab, das eine solche Forderung ebenso daneben ist, wie ehedem die Forderung des ADAC, das man nur nach schriftlicher Genehmigung verlinken duerfe, glaubt der Zynismus in mir eher an eine Methode den eigenen Bekanntheitsgrad durch Namensnennung auf allerlei Webseiten höherer Relevanz zu erhoehen .... ob es was bringt ... nach diesen Anstalten wohl garantiert nicht mehr. Streu^hisand-Effekt. Hihihihi
Was allerdings die Verbindung mit der Piratenpartei angeht ... wie sagte mein Exchef so schön sinngemäß: Jede Gruppe in nennenswerter Größe ist in jedweder Hinsicht Opfer der Glockenkurve, sei es Intelligenz, sei es Partizipation, sei es die Fähigkeit Fettnäpfchen zu finden, sei es Arbeitseifer oder die Fähigkeit, sich zu verdrücken. In "Sippenhaft" möchte ich die Piratenpartei dafür also nicht nehmen. Ich kann mir schon vorstellen, das diese Aktion diser Dame zu einem kollektiven Facepalm geführt hat. Frage ist nur, ob sich ein Parteivorstand jede Dummheit eines einzelnen Parteimitglieds durch Kommentierung zu eigen machen sollte.
(PS: Ich bin nicht mehr Mitglied der Piratenpartei aus einer Vielzahl von Gründen, stehe aber einigen Zielen dieser Partei gedanklich immer noch nahe. Ein wesentlicher Grund warum ich ausgetreten bin, war ich selbst, da ich denke das zur Parteizugehörigkeit auch Partizipation gehört, fuer die mir schlicht die Zeit fehlte)
|